Wahl des Jugendparlamentes: Die Kandidaten

Die Kandidatenliste gibt es hier

Artikel aus dem Tageblatt

Schüler bestimmen mit

1776 Ochtruper können neues Jugendparlament wählen

Ochtruper können Jugendparlament wählen

Sie wollen ins zweite Jugendparlament der Stadt Ochtrup gewählt werden: Zwölf- bis 19-Jährige aus der Real- und der Hauptschule sowie aus dem Gymnasium, auf dem Foto zu sehen zusammen mit Bürgermeister Kai Hutzenlaub (r.) und Heiner Stücker (hinten) vom Schulamt der Stadt Ochtrup. Foto: Bettina Laerbusch

Ochtrup – „Ich bin der Meinung, dass Ochtrup nur jugendfreundlicher wird, wenn Jugendliche sich einmischen“, sagt Anna Löcker. Sie will ins zweite Jugendparlament der Stadt Ochtrup – zusammen mit 12 weiteren Schülern. Ab dem 22. Mai wird gewählt.

„Ich bin der Meinung, dass Ochtrup nur jugendfreundlicher wird, wenn Jugendliche sich einmischen – wenn wir sagen, was wir wollen und was wir nicht wollen.“ Diese klare Ansage machte am Dienstagmorgen Anna Löcker, 15 Jahre und Schülerin des Gymnasiums. Sie antwortete mit diesem Satz auf die Frage, warum sie für das zweite Jugendparlament der Stadt Ochtrup kandidiere.

1776 Ochtruper im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren dürfen dieses Parlament wählen: am 22. Mai im Gymnasium und im Rathaus, am 23. Mai in der Realschule und erneut im Rathaus sowie am 24. Mai in der Mensa der Hauptschule. Genau dort saßen am Dienstagmorgen die insgesamt 13 Kandidaten an einem großen Tisch – zusammen mit Bürgermeister Kai Hutzenlaub sowie Heiner Stücker vom Schulamt der Stadt und dessen Kollegen Manfred Wiggenhorn, der für den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl verantwortlich ist. Die Schüler legten in der Mensa per Losverfahren fest, welcher der 13 Namen auf Platz eins des Stimmzettels stehen wird und welcher ganz unter. Bereits am Dienstag sind nach Aussage von Heiner Stücker die Benachrichtigungskarten an die 1776 wahlberechtigten Jugendlichen herausgegangen.

13 Kandidaten gibt es – und 13 Plätze stehen in dem Parlament zur Verfügung. Warum dann überhaupt gewählt werden müsse, fragte Johannes Wiesmann, 13 und Schüler des Gymnasiums, den Bürgermeister. Der sprach von einer Satzung, die das vorschreibe und davon, dass Wahlen die Grundlage für die Demokratie seien. Wer gewählt sei, habe eine viel stärkere Befugnis, Forderungen zu stellen. Und auch das sagte der Bürgermeister: „Es kann ja auch sein, dass ein Schüler gar keine Stimme bekommt, der kommt dann nicht ins Parlament.“

Maximilian Stascheit, 15 und ebenfalls Gymnasiast, war schon Mitglied im ersten Jugendparlament. „Das Gremium bietet eine gute Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen. Es gibt viele Dinge, die Jugendliche haben möchten, worauf Erwachsene erst aufmerksam gemacht werden müssen“, sagte er und erinnerte an den Bolzplatz im Stadtpark, der erst auf Antrag der gewählten Schüler geschaffen wurde.

Anna Löcker brachte schon jetzt die Idee ins Spiel, zukünftig einen gemeinsamen Schulhof für alle drei weiterführenden Schulen einzurichten. „Cool“ fand Florian Haverland, 12 und Schüler der Hauptschule, diesen Vorschlag. José Miranda, 15 und Schüler der Hautschule, will sich für ein Turnier zwischen allen Schulen starkmachen. Wenzel Rabek, 13 und Schüler der Realschule, interessiert es, „auch etwas für ältere Menschen zu tun“.

von Bettina Laerbusch, aus Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 08.05.2013

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